Instandsetzung der Ludwig-Erhard-Brücke
Die Ludwig-Erhard-Brücke überführt die Bundesstraße B19, die Karlstraße, über die Gleise im nördlichen Bahnhofsvorfeld nahe dem Hauptbahnhof Ulm. Bei dem Bestandsbrückenbauwerk besteht akute Gefahr, dass Teile der Brüstung auf Grund starker Korrosion der Festhaltung auf die unterführten Gleise hinabstürzen, weshalb die Instandsetzung der Brücke beauftragt wurde.
Aufgrund starker Korrosion der Festhaltung mussten die Kappen mit dem Berührschutz vollständig abgebrochen und durch einen Neubau der Kappen wiederhergestellt werden. Die Übergangskonstruktionen wurden parallel zum Neubau der Randkappen teilerneuert. Zusätzlich wurden die Abdichtung und der Straßenbelag auf der Brücke vollständig entfernt und neu hergestellt.
Um den Bahn- sowie Straßenverkehr nicht dauerhaft zu behindern, wurden die Arbeiten abschnittsweise in insgesamt zehn Bauphasen ausgeführt. Zusätzlich erfolgte der Aufbau der Traggerüste und der Abbruch der Brückenkappen teilweise nur während nächtlicher Bahnsperrpausen, um so ebenfalls den Bahnbetrieb sowie die Sicherheit der Mitarbeiter:innen nicht zu gefährden.
Interessante Zahlen und Fakten
- 660 m3 LP-Beton für neue Brückenkappen
- 80 t Bewehrungsstahl für neue Brückenkappen
- 6.300 m² Brückenabdichtung (zweilagige Bitumenschweißbahn)
- 4.200 m² Asphaltschutzschicht aus Asphaltbeton
- 5.800 m² Asphaltdeckschicht aus Asphaltbeton
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© Jürgen Pollak
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